Umweltpharmazie – nur ein neues Schlagwort oder mehr ?

In unserem Bereich Umweltpharmazie fertigen wir die unterschiedlichsten Analysen, die sich mit dem Einfluß von Umweltfaktoren auf unseren Organismus beschäftigen.

Bodenuntersuchungen können Ihnen mehr Erfolg und Freude an Ihrem Garten bringen. Sie helfen aber auch, Kontaminationen mit Umweltgiften zu erkennen.

Unser wichtigstes und eigentlich am strengsten kontrolliertes Nahrungsmittel ist Trinkwasser.

Dennoch kann es sinnvoll sein, das Wasser in einem Haushalt zusätzlich zu untersuchen, besonders bei einer Hauswasserversorgung. Neu verlegte Kupferleitungen oder alte Bleirohre können unter bestimmten Bedingungen die Wasserqualität negativ beeinflussen.

Säuglinge und Kleinkinder stellen ganz besondere Anforderungen an dieses Lebenselixier. Lassen Sie bei uns eine Trinkwasseranlayse durchführen, wenn Sie ganz sicher gehen wollen.

Wasseranalyse

Veraltete Leitungen, die Stoffe an Ihr Trinkwasser abgeben, oder andere Einflüsse, wie geologische Besonderheiten und die intensive landwirtschaftliche Bodennutzung, können in unser Trinkwasser gebietsabhängig Schadstoffe eintragen.  Diese können unser gesundheitliches Befinden negativ beeinflussen. Von besonderer Bedeutung ist dieses Problem für Säuglinge und Kleinkinder, da diese noch nicht über die Stoffwechsel- Enzyme der Erwachsenen verfügen. Haben auch Sie sich schon gefragt, ob Ihr Trinkwasser zur Bereitung von Babynahrung geeignet ist? Nicht nur das Wasser selbst ist wichtig für unsere Ernährung. Die darin gelöst enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente sind eine wichtige Quelle bei der Versorgung  des Körpers mit diesen Stoffen.

Mit einer Analyse Ihres Trinkwassers haben Sie die Möglichkeit, Ihr Trinkwasser auf Unbedenklichkeit zu prüfen.
Trinkwasseruntersuchungen – mehr als eine Frage guten Geschmacks

Täglich benötigt der Mensch 2 – 3 Liter Wasser. Dieses nehmen wir direkt als Flüssigkeit oder als Nahrungsbestandteil zu uns. Die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers, das aus unseren Wasserhähnen kommt, regeln die EG- Trinkwasserrichtlinie und die Trinkwasserverordnung. Sie erfassen auch die Nutzer privater Brunnen, die durch regelmäßige aufwendige Wasseranalysen die Qualität des Trinkwassers nachweisen müssen. Dennoch finden sich in zunehmendem Maße Umweltgifte in geringen Konzentrationen auch im Trinkwasser. Übermäßig ausgebrachte Düngemittel, Bestandteile von unsachgemäß entsorgtem Müll sowie Stoffe, die an Industriestandorten in den Boden gelangt sind, finden sich irgendwann – oft mit jahrzehntelanger Verzögerung – im Grundwasser wieder. Sauberes Oberflächenwasser findet sich in Deutschland heute schon kaum mehr.

Für die Trinkwasseraufbereitung stellen diese Probleme eine große Herausforderung dar. Giftige Schwermetalle gelangen aber oft erst während der Passage der Hauswasserleitungen in das Trinkwasser. Wer wissen will, wie belastet sein Trinkwasser ist, tut gut daran, zunächst die Risiken „hinter der Wasseruhr“ zu prüfen. Bleirohre finden sich noch immer vor allem in älteren Häusern. Aber auch Kupferrohre können Trinkwasserbelastungen verursachen. Oft sind diese im eigentlichen Sinne jedoch nicht „toxisch“. Im Zusammenhang mit anderen Belastungen und persönlichen Veranlagungen können sie jedoch eine negative Rolle für das gesundheitliche Befinden spielen. Die Landwirtschaft trägt durch Überdüngung und Massentierhaltung mit der dabei anfallenden Gülle sehr stark zum Nitrat- Problem bei. Daneben sind es die Stickoxid- Emissionen der Industrie und vor allem des Autoverkehrs in die Luft, die mit dem Regen ausgewaschen werden und so den Nitrat- Gehalt der Gewässer erheblich erhöhen. Den Wasserwerken gelingt es oft nur mit viel technischem Aufwand, die Trinkwasserverordnung  (TVO) bezüglich Nitrat und Nitrit einzuhalten. Kleinkinder und Babys können dann besonders gefährdet sein. Daher sollte Trinkwasser zur Bereitung von Babynahrung den Nitrat-Grenzwert von 10 mg/l nicht übersteigen.

Ebenfalls gefährdet sind Neugeborene bei zu hohem Kupfergehalt im Trinkwasser. Dieser kann durch neu installierte Kupferleitungen in Verbindung mit einem niedrigen pH- Wert bei weichem Wasser verursacht werden.

Bei der Multielementanalyse werden 29 Schwermetalle, Mineralstoffe und Spurenelemente erfasst. Schwermetallbelastungen sind immer dann interessant, wenn das Wasser im Zusammenhang mit Lebensmitteln genutzt werden soll (Babynahrung, Brunnenwasser zu Genusszwecken, Gießwasser im Garten). Rohrleitungen können Schwermetalle an das  Trinkwasser abgeben, die in bestimmten Fällen zu körperlichen Belastungen führen (z. B. Blei, Zink, Kupfer). Erhöhte Bleikonzentrationen treten im Trinkwasser immer dann auf, wenn in der Hausinstallation älterer Häuser Bleirohre zu finden sind.

Im Trinkwasser sind viele Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, die unentbehrlich – d. h. essentiell – für den Ablauf der Stoffwechselprozesse im lebenden Organismus sind. Liegen sie in geeigneten Konzentrationen vor, können sie zur Regulierung des Mineralstoffhaushalts beitragen. Zu niedrige oder zu hohe Konzentrationen können hingegen schädlich wirken.  Calcium ist unentbehrlich für eine normale Blutgerinnung, die Erregungs- und Reizleitung im Nervensystem und den Knochenaufbau. Neben Magnesium ist Calcium für die „Härte“ des Wassers verantwortlich. Die EG- Trinkwasserrichtlinie schreibt vor, dass der Grenzwert für die Calciumkonzentration im Trinkwasser  von 100mg/l nicht unterschritten werden soll.  Natrium wirkt bei der Regulation des Flüssigkeitshaushaltes und an der Weiterleitung  von Nervenreizen mit. Jedoch ist die Natriumaufnahme aus dem Trinkwasser im Vergleich zur Aufnahme aus der Nahrung eher gering.

Zur Durchführung der Wasseranalysen arbeiten wir mit der Torre GmbH , in einer Gemeinschaft selbständiger Apotheken zusammen, der wir das Probenmaterial zur Analyse und Auswertung im Qualitätslabor zusenden.

Wasser-Analysen
(Alle Preise verstehen sich inklusive 19 % MwSt.)

Mikrobiologischer Schnelltest

Orientierende Bestimmung der Keimzahl (22 Grad C). Diese Analyse dient zur groben Orientierung.
Preis: 24,- €

Multielement-Analyse

29 Elemente: Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Beryllium, Blei, Bor, Cadmium, Chrom, Calcium, Cobalt, Eisen, Kalium, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Natrium, Nickel, Phosphor, Silber, Silizium, Strontium, Titan, Vanadium, Zinn, Zink, Zirkonium; Analyse im Qualitätslabor der Umwelt-Apotheker
Preis: 73,- €

5 Elemente

z. B. zur Überprüfung der Hausinstallation auf Blei, Kupfer, Eisen, Mangan, Nickel; Analyse per ICP-OES; Auswählen können Sie 5 der  29 Elemente aus der obigen Liste ”Multielement-Analyse”.
Preis: 53,- €

Bestimmung eines beliebigen Elements

Analyse im Qualitätslabor der Umwelt- Apotheker
Preis: 31,- €

Bestimmung von Anionen

Nitrat, Nitrit, Chlorid, Sulfat, ionenchromat.
Preis: * je 35,- €

Bestimmung von Ammonium

Verschmutzungsindikator
Preis: * 35,- €

Bestimmung der Leitfähigkeit, pH-Wert, Gesamthärte

Preis: * je 23,- €

Bestimmung von öligen Verunreinigungen

Glasgefäß nötig!
Preis: * 153,- €

Bestimmung von Uran im Wasser

Bergbau, Geologie
Preis: * 49,- €

 

 

* Zuzüglich fallen Versandkosten von 5,- € an

Bodenuntersuchungen

Für den Hobbygärtner hält Ihre Ginkgo – Apotheke mehrere Bodenuntersuchungen bereit : Die Standardanalyse der Grundnährstoffe : Kalium, Magnesium, Phosphat, ph-Wert, sowie eine ökologisch orientierte Düngeempfehlung än, Bor bzw. Blei, Cadmium, Chrom ( insgesamt bis zu 30 Elementen ).

Die Bodenuntersuchung – Garant für Ihren Erfolg im Garten Für gesunde, kräftige Pflanzen mit guten Erträgen sind richtige Bodenbearbeitung und Düngung ausschlaggebend. Daher gilt für Sie als kluger Kleingärtner, sich über den Zustand Ihres Bodens alle drei bis fünf Jahre eingehend zu informieren. Eine umfangreiche Bodenanalyse hilft Ihnen, nur gezielt das zu düngen, was der Boden braucht und Sie erfahren, wie sich seine Bearbeitung auf die Bodenfruchtbarkeit ausgewirkt hat. Studien und Untersuchungen der Landesuntersuchungsanstalten haben gezeigt, daß die Gartenböden häufig überdüngt sind. Vor allem die Versorgung mit Phosphor und Kalium ist in den meisten Fällen mehr als ausreichend. Die Folge: die Pflanzengesundheit leidet, häufiger Schädlingsbefall ist zu beobachten, Obst und Gemüse fallen oft voluminös aus, sind jedoch vitalstoffarm und schmecken wässrig . Außerdem wird das Trinkwasser durch zu viel verabreichte und von der Pflanze nicht benötigte Düngergaben verunreinigt. Die Standardanalyse der Grundnährstoffe Bei dieser Untersuchung werden die Nährstoffe Kalium, Magnesium und Phosphat, sowie der pH-Wert des Bodens und die Bodenart bestimmt. Fehlt nur ein Nährstoff, so braucht auch nur dieser ergänzt werden, denn das Verhältnis der einzelnen Nährstoffe untereinander ist genauso wichtig, wie die ausreichende Menge jedes Stoffes. Ursache sind vor allem die häufig verwendeten Volldünger, welche die Böden mit Nährstoffen geradezu überschwemmen können. ährstoffe erhalten Sie außerdem eine ökologisch orientierte Düngeempfehlung, für den erfolgreichen Start ins Gartenjahr.

Die Standardanalyse sollte in regelmäßigen Abständen ( alle 2 – 5 Jahre ) und idealerweise im Frühling ( Februar bis Mai ) durchgeführt werden.

Wie kann man die Analysenergebnisse nutzen ? Eine gute Analyse enthält nicht nur die festgestellten Werte, sondern informiert Sie auch über Norm- und Vergleichswerte. Hinzu kommen weitere Hinweise auf Probleme und Empfehlungen zur Bodenverbesserung. Das Ganze wird ergänzt durch konkrete Düngeempfehlungen. Bei einem kleinen Garten reicht eine Mischprobe über den gesamten Garten. Bei größeren Gärten sollte getrennt werden nach Nutz- und Zierflächen, Rasenflächen und Sonderkulturen wie Obstwiesen, Rhododendren, Moorbeeten oder Steingärten. Während für letztere Zeiträume von 5 Jahren ausreichen, sind vor allem bei Gemüsegärten solche Analysen im Abstand von 2 – 3 Jahren anzuraten. Bestimmung der Spurenelemente und Schadstoffe : Neben den Hauptnährstoffen Magnesium, Kalium und Phosphat sind für einen gesunden Boden auch Spurenelemente wie Kupfer, Eisen, Mangan oder Zink nötig, und die Abwesenheit von Schwermetallen wie Blei, Cadmium oder Quecksilber von Bedeutung. Bei dieser Untersuchung werden verschiedene Spuren- elemente / Schwermetalle bestimmt und ggf. Hinweise zur Verbesserung des Spurenelementstatus bzw. zur Entsorgung von belastetem Boden gegeben.

Warum sollte der Boden überhaupt analysiert werden :

Viele Gärten sind mit Nährstoffen überversorgt, aber noch häufiger stimmen die Verhältnisse der Nährstoffe untereinander nicht. Richtige Düngung spart Geld und schont die Umwelt. Die Bodenverhältnisse sind mitentscheidend für die Pflanzenauswahl – eine Bodenanalyse hilft Ihnen bei der Auswahl der Pflanzen. Im Gemüsebeet helfen die Ergebnisse einer Bodenanalyse, optimale Ernten zu erzielen. Gesunde und kräftige Pflanzen sind widerstandsfähiger gegen Schädlinge und reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Holen Sie sich den Probenbegleitbogen aus Ihrer Umweltapotheke. Zu bestimmende Grundnährstoffe sind: Magnesium, Kalium, Phosphor und pH-Wert. Sie erhalten eine Düngeempfehlung. Bei der Multielementanalyse werden 27 Elemente bestimmt: Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Beryllium, Blei, Bor, Cadmium, Chrom, Calcium, Cobalt, Eisen, Kalium, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Nickel, Phosphor, Schwefel, Strontium, Titan, Vanadium, Zinn, Zink und Zirkonium.  Bei der “Multielementanalyse + Quecksilber” bestimmen wir zusätzlich zu den 27 Elementen der Multielementanalyse das Element Quecksilber.

Zur Durchführung der Bodenanalysen arbeiten wir mit der Torre GmbH, einer Gemeinschaft selbständiger Apotheken, zusammen, der wir das Probenmaterial zur Analyse und Auswertung zusenden.

Boden-Analysen
(Alle Preise verstehen sich inklusive 19 % MwSt.)

Multielementanalyse

Belastung mit Schwermetallen: Aluminium, Antimon, Arsen, Barium, Beryllium, Blei, Bor, Cadmium, Chrom, Calcium, Cobalt, Eisen, Kalium, Kupfer, Lithium, Magnesium, Mangan, Molybdän, Nickel, Phosphor, Silber, Strontium, Titan, Vanadium, Zinn, Zink, Zirkonium
Preis: * 153,- €

Multielementanalyse + Quecksilber

Belastung mit Schwermetallen, inklusive Quecksilber
Preis: * 163,- €

Bestimmung von öligen Verunreinigungen

Der Summenparameter ”H53” gibt an, ob erdöl-artige Verbindungen (auch Heizöl etc.) das Erdreich belasten.
Preis: * 153,- €

Bestimmung der verfügbaren Nährstoffe

K, Mg, P, pH-Wert, Bodenart
Auswertung inklusive Düngeempfehlung (bei der Nährstoff-Analyse) und Handlungsempfehlungen.
Preis: * 53,- €

 

 

* Zuzüglich fallen Versandkosten von 5,- € an.

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